Führungen im
Deutschordensmuseum

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Zeitraum

Landpartie zu den Kreuzfahrern

22.09.2019 11:00 Uhr - 17:30 Uhr

Gemeinsam 800 Jahre – Gamburg und Mergentheim Landpartie zu den Kreuzfahrern – auf den Spuren der Romanik im Taubertal Themenführungen in Bad Mergentheim, Grünsfeldhausen und Gamburg Die heutige Kulturregion Tauberfranken wurde im Hochmittelalter durch ein außerordentlich lebendiges Adelsnetzwerk verschiedener „Tauber-Herren“ nachhaltig geprägt. 1219 schenkten die drei Brüder Heinrich, Andreas und Friedrich von Hohenlohe nach ihrer Rückkehr vom Kreuzzug ihre Befestigung in Mergentheim dem neugegründeten Deutschen Orden, aus der später das heutige Schloss und der Hauptsitz des Hoch- und Deutschmeisters wurde. Im selben Jahr starb der Edelfreie Beringer von Gamburg, der in dem von ihm aufwändig errichteten Saalbau seiner Burg die einzigartigen „Barbarossa-Fresken“ als persönliche Erlebniserzählung seines Kreuzzugs mit dem Stauferkaiser anfertigen ließ. Sie gelten heute als älteste weltliche Wandmalereien nördlich der Alpen und die einzig erhaltenen Original-Ausmalungen eines Rittersaales überhaupt. In Grünsfeldhausen errichtete um 1200 wiederum Beringers Vetter Sigebodo von Zimmern in Gedenken an seinen auf demselben Kreuzzug verstorbenen Vater die Achatiuskapelle, deren Oktogonform auf den Felsendom in Jerusalem verweist. Sie wurde später Vorbild für die Reihe der nachfolgend erbauten tauberfränkischen Oktogonkapellen. Anlässlich der Feiern zum 800. Jubiläum im Schloss Mergentheim und auf der Gamburg kann man in drei fachkundigen Sonderführungen die Geschichten und Verbindungen zwischen Bad Mergentheim, Grünsfeldhausen und Gamburg zur Kreuzfahrerzeit erkunden. Ablauf: 11 Uhr: Themenführung „Mergentheim – Hauskommende der Hohenlohe“ mit der originalen Schenkungsurkunde von 1219 im Deutschordensmuseum anschließend Möglichkeit zum Mittagessen in der Stadt 14 Uhr: Sonderführung durch die Achatiuskapelle Grünsfeldhausen 15.30 Uhr: Sonderführung durch Burg und Burgpark Gamburg anschließend Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen im Burgcafé Info:Preise: Deutschordensmuseum: 7,00 Euro; Achatiuskapelle: frei; Gamburg: 5,00 EuroBitte voranmelden unter: info@deutschordensmuseum.de bzw. 07931/52212 odermail@burg-gamburg.de bzw. 09348/605

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Burg Rehden – eine typische Deutschordensburg?

22.09.2019 14:30 Uhr - 15:30 Uhr

Führung zum Jubiläum Burg Rehden – eine typische Deutschordensburg? Dr. Rainer Deschner Im Museum ist das beeindruckende Modell der Deutschordensburg Rehden, im ehemaligen Kulmerland gelegen, im Zustand vor Zerstörung und Verfall zu sehen. Die Vierflügel-Anlage mit der ausgedehnten Vorburg ist ein Beispiel für eine der zahlreichen Konventsburgen des Deutschen Ordens, die sich am Ende des 13. Jahrhunderts in Preußen entwickelten. Was macht diese Burgen aus? Info:Die Führung ist kostenpflichtigTreffpunkt MuseumskasseDie Führung kann auch nach Vereinbarung gebucht werden.

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Die Türmerin Franziska Dermühl erzählt

03.10.2019 14:30 Uhr - 16:00 Uhr

Kostümführung zum Jubiläum Von Türmen und Toren – die Türmerin Franziska Dermühl erzählt Heidi Deeg Franziska Dermühl (1778-1855) war die Tochter des letzten deutschordischen Hoftürmers und letzte Bewohnerin des mächtigen Bläserturms. Erleben Sie mit ihr den turbulenten Wechsel der Herrschaft vom Deutschen Orden zum Königreich Württemberg und erfahren mehr über das städtische Sicherheitskonzept dieser Zeit. Info:Die Führung ist kostenpflichtigTreffpunkt ist die MuseumskasseAuch nach Vereinbarung zu buchen

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Workshop Fotografie: Spuren des Deutschen Ordens

05.10.2019 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Deutschordensmuseum

Workshop zur Sonderausstellung Fotografie – theoretisch und praktisch Auf den Spuren des Deutschen Ordens mit Profifotograf Holger Schmitt   Der Fotograf Holger Schmitt sucht mit den Teilnehmenden nach Spuren des Deutschen Ordens in Bad Mergentheim. Er will die Menschen sensibilisieren, offenen Auges durch eine Stadt zu gehen. Gemeinsam wird fotografiert. Themen: Architektur des Deutschen Ordens, Konzentration auf typische Details aus der Zeit vor 1809. Wie ist es möglich, Architektur richtig, ohne stürzende Linien, darzustellen? Fotos zum Thema „Mensch und Geschichte“ sollen das Programm ergänzen. Wie kann ich Menschen vor Monumenten so fotografieren, dass eine Verbindung zu Geschichte hergestellt wird? Die Ergebnisse werden anschließend in der Gruppe besprochen. Schmitt produzierte seine Prüfungsarbeiten noch mit einer 13x18 Holzkamera auf Glasplatten. Den größten Teil seines Berufslebens verbrachte er als Fotoredakteur im Rheinland. Nach der Pensionierung begann Schmitt sein digitales Fotografenleben, zunächst mit Naturfotografie. In Bad Mergentheim erweiterte er sein Spektrum um die Themen Kunst, Architektur und Reisen. Seine Bilder veröffentlicht er hauptsächlich im Internet. Info:Kosten: 25 Euro Mitzubringen: Eigene Kamera und USB-KabelAlter: Ab 16 Jahre, max. 8 TNAnmeldung bis 30. September unter Tel. 07931 52212 oder per Mail an gudrun.mueller@deutschordensmuseum.de

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