Der Deutsche Orden von 1190 bis heute

Der Deutsche Orden ist ein Mythos, dessen 825-jährige Geschichte im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim fundiert präsentiert wird.

Modell der Burg Rehden, Nachbildung eines Deutschordensritters und einer Hochmeisterfahne - Blick in einen Ausstellungsraum (Foto: Foto Besserer, Lauda-Königshofen)
Modell der Burg Rehden, Nachbildung eines Deutschordensritters und einer Hochmeisterfahne - Blick in einen Ausstellungsraum (Foto: Foto Besserer, Lauda-Königshofen)

Der Deutsche Orden war bei den Kreuzzügen im Mittelalter beteiligt, er eroberte und beherrschte Preußen, seine Mitglieder nutzten ihn als Versorgungsinstitut. In ganz Europa - von Gotland bis Sizilien, von Spanien bis Ungarn - findet man seine Spuren. Nach 1809 orientierte der Orden sich neu und wurde zum geistlichen Institut. Heute ist er in mehreren Ländern Mitteleuropas sozial-karitativ tätig.

Im Museum kann man die interessante Geschichte des Ordens mit Höhen und Tiefen, Kriegen und Krisen, Aufbauleistungen sowie als Auftraggeber für Kunst und Kultur erleben.

Das große Modell der Burg Rehden zeigt beispielhaft eine Ordensburg der Backsteingotik. Porträts der Ordensritter und Hochmeister stellen uns diese Persönlichkeiten vor. In einer neuen Abteilung sieht man, wie der Orden in den letzten 200 Jahren von den Entwicklungen der europäischen Geschichte betroffen war.