von 1190 bis heute


im Deutsch­ordens­schloss

Museum

Räumlichkeiten des Deutschordensschlosses

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag, Feiertage
10.30 - 17.00 Uhr

Schloss 16
97980 Bad Mergentheim
Telefon: 07931 52212
E-Mail schreiben

Bylakuppe, Indien, 2001 (Foto: (c) Steve McCurry)

Sonderausstellung

Eröffnung der Ausstellung: Fotos von Steve McCurry

05.10.2018 - 05.10.2018
im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim.

Themen

Deutscher Orden

Vom Mittelalter bis heute war der Orden bei den Kreuzzügen beteiligt, eroberte und beherrschte er Preußen, nutzten seine Mitglieder den Orden als Versorgungsinstitut. In ganz Europa von Gotland bis Sizilien, von Spanien bis Ungarn findet man seine Spuren.

Adelsheim Sammlung

1864 vermachte Freiherr Carl Joseph von Adelsheim (1790-1864) der Stadt seine reichhaltige Sammlung von „Altertümern“. Die Sammlung des Freiherrn bildet den Grundstock des heutigen Museums, das mit über 150 Jahren das älteste Museum Nordwürttembergs ist.

Mörike Kabinett

1844 bis 1851 lebte der Dichter Eduard Mörike in Mergentheim. Diese Zeit wird im biedermeierlichen Mörike-Kabinett mit rund 100 Exponaten dargestellt. 1851 heiratete er in der Schlosskirche die Mergentheimer Offizierstochter Margarethe Speeth.

Puppenstuben

Puppenküchen, -stuben und -häuser und Kaufläden aus dem 19. und 20. Jahrhundert berichten vom Leben vergangener Zeiten, vor allem im schwäbischen Raum. Sie sind aufschlußreiche Dokumente der Kulturgeschichte.

Modell der Stadt Mergentheim um 1750 (Foto: Foto Besserer, Lauda-Königshofen)

Stadtgeschichte

Mergentheim war von Orden und Klöstern geprägt, was z. B. eine hochkarätige gotische Madonna von 1280 oder ein Hl. Sebastian von einem Augsburger Silberschmied dokumentieren.

Hermann Fechenbach im Jahr 1965

Jüdisches Leben

Jüdische Einwohner sind in Mergentheim seit 1293 bezeugt. 1895 erreichte die blühende israelitische Gemeinde mit 280 Personen ihren höchsten Stand. Das Museum widmet dem jüdischen Leben in der Stadt eine eigene Ausstellungssequenz.

Jungsteinzeit

In zwei Räumen eines mittelalterlichen Gewölbekellers bieten sich interessante Blicke auf die Lebensbedinungen der Menschen jener Zeit. Höhepunkt der Ausstellung ist eine anrührende Vierfachbestattung, das Hockergrab von Althausen.