Puppenstuben

40 Puppenküchen, -stuben und -häuser und Kaufläden (Apotheken, Gewürz- und Gemischtwarenläden, Hutgeschäfte und Stoffläden) aus dem 19. und 20. Jahrhundert berichten vom Leben vergangener Zeiten. Sie wurden von Johanna Kunz (geb. 1910) vor allem im schwäbischen Raum gesammelt, um nach den Schäden des Zweiten Weltkrieges auf diese Weise Zeugnisse einer zugrundegegangenen Kultur zu bewahren.
Spielzeugladen, um 1930

Spielzeugladen, um 1930

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Die Objekte sind nicht nur nostalgische Sammlerstücke, sondern aufschlußreiche Dokumente der Kulturgeschichte. Puppenküchen, -stuben und -häuser waren vor allem Mädchenspielzeug. Mit Kaufläden spielten auch Knaben. Prunkstücke der Sammlung sind ein Haubenladen aus dem Biedermeier von etwa 1830, ein Puppenhaus von 1858 und ein Spielzeugladen von 1930. Diese Sammlung wird u. a. ergänzt durch ein Papiertheater, um 1900, eine große begehbare Kaufladen-Apotheke, um 1880, und einen japanischen Kaufladen vom Beginn des 20. Jahrhunderts.