Der Deutsche Orden von 1190 bis heute

Der Deutsche Orden ist ein Mythos, dessen 825-jährige Geschichte im Deutschordensmuseum sachlich präsentiert wird.
Georges Desmarées (1697-1776), Kurfürst Clemens August als Hochmeister des Deutschen Ordens (1732-1761), um 1746, Öl auf Leinwand (Foto: Foto Besserer, Lauda-Königshofen)

Georges Desmarées (1697-1776), Kurfürst Clemens August als Hochmeister des Deutschen Ordens (1732-1761), um 1746, Öl auf Leinwand (Foto: Foto Besserer, Lauda-Königshofen)

Vom Mittelalter bis heute war der Orden bei den Kreuzzügen beteiligt, eroberte und beherrschte er Preußen, nutzten seine Mitglieder den Orden als Versorgungsinstitut. In ganz Europa von Gotland bis Sizilien, von Spanien bis Ungarn findet man seine Spuren.
Nach 1809 orientierte der Orden sich neu und wurde zum geistlichen Institut. Heute ist er in mehreren Ländern Mitteleuropas sozial-karitativ tätig.

Im Museum kann man die interessante Geschichte des Ordens mit Höhen und Tiefen, Kriegen und Krisen, Aufbauleistungen sowie als Auftraggeber für Kunst und Kultur erleben.
Das große Modell der Burg Rehden zeigt beispielhaft eine Ordensburg der Backsteingotik. Porträts der Ordensritter und Hochmeister stellen uns diese Persönlichkeiten vor. In einer neuen Abteilung sieht man, wie der Orden in den letzten 200 Jahren von den Entwicklungen der europäischen Geschichte betroffen war.