Sonderausstellung

 
 
 
 
 

VORSCHAU

RÜCKBLICK

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Bernhard Karlowitz 
Die Arbeiterserie im Deutschordensmuseum

1. Juli - 11. Oktober 2010

Aktuelle Sonderausstellung
 

ÖTZI, DER MANN AUS DEM EIS
25. März - 19. September 2010

Ötzi, der Mann aus dem Eis
Foto: Dieter Luksch
, München

1991 fand ein Nürnberger Ehepaar am Tisenjoch in den Ötztaler Alpen auf 3210 m eine mumifizierte Leiche. Der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner erkannte, dass es sich um einen prähistorischen Fund handelt. Der Mann aus dem Eis – „Ötzi“ – war eine archäologische Sensation und wurde schnell berühmt. Das Außergewöhnliche an dem Fund ist, dass der Mann aus dem Eis mit einer umfangreichen Ausstattung an Kleidung und Ausrüstung entdeckt wurde. Diese Funde wurden in Folge sorgfältig dokumentiert und ausgewertet. Die jungsteinzeitlichen Objekte ermöglichen einen tiefen Blick in die Bronzezeit vor 5000 Jahren, als Ötzi lebte.

Ötzi war reich mit Waffen ausgestattet: er führte ein Beil mit Kupferklinge (das weltweit einzige vollständig erhaltene), einen Dolch mit Feuersteinklinge sowie einen Bogen mit Köcher mit sich. Zu seiner Kleidung gehörte z. B. eine Mütze aus Bärenfell, ein Ziegenfellmantel und Schuhe aus Fell und Grasgeflecht. Was hat es mit dem Birkenrindengefäß auf sich, wie baute er seine Rückentrage – diese Fragen werden in der Ausstellung beantwortet.

Es wurde viel darüber gerätselt, was Ötzi im Hochgebirge zu suchen hatte. War er dort mit seiner Schafherde, oder suchte er den exponierten Platz als Schamane? Getötet wurde er von einem Pfeil in den Rücken – die Pfeilspitze steckt im Körper, in der Hand hielt er noch den Dolch, mit dem er sich im Nahkampf verteidigt hatte.

Die vielen Details des Fundes und der Fundsituation ermöglichen Schlüsse auf das Leben in der Kupferzeit, z. B. wurden 18 verschiedene Holzarten und vier verschiedene Tierhäute zur Herstellung der Waffen und Bekleidung verwendet.

In der Sonderausstellung im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim sind aufwendig hergestellte Reproduktionen von Ötzi und dem, was er bei sich hatte, zu sehen. Ötzi wird in einer „Eismannbox“ gezeigt. Außerdem wurde nachempfunden, wie Ötzi wohl zu Lebzeiten ausgesehen haben mag, seine damalige Kleidung und Ausrüstung sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen rekonstruiert worden.

In der Kupferzeit (späte Jungsteinzeit) lebten die Menschen nicht mehr nur von der Jagd und vom Sammeln, sondern betrieben bereits Ackerbau und Viehzucht. Der Jäger der Jungsteinzeit jagte Steinböcke, Rothirsche, Gämsen und Bären.

In dieser Epoche gingen die Menschen erstmals dazu über, Tiere zu zähmen und selbst zu züchten und zu halten. Als Haustiere hielt man Schafe, Ziegen, Schweine, Rinder und Hunde. In der Ausstellung sieht man sowohl Waffen als auch Tiere, die der Jagd zuzuordnen sind. Auch die Welt des Ackerbaus und der Viehzucht wird dargestellt.

Die Ausstellung wird durch Exponate aus der Region des Ausstellungsortes, Bad Mergentheim im Taubertal (Nordosten von Baden-Württemberg), ergänzt. Hier wurden in den letzten 100 Jahren viele Funde aus der Jungsteinzeit und darauffolgenden Epochen gemacht. Als besondere Attraktion wird in mühevoller Kleinarbeit ein 1939 entdecktes Hockergrab, in dem vier Menschen bestattet sind, wieder aufgebaut. Dies geschieht in enger Anlehnung an die Fundsituation bei der Ausgrabung. Das „Hockergrab von Althausen“ wurde seinerzeit als „einzigartig in ganz Deutschland, wahrscheinlich in ganz Europa“ eingeschätzt und zählt zu den berühmten Objekten des Deutschordensmuseums. In der Ausstellung wird es erstmals seit langer Zeit wieder präsentiert.

Die Ausstellung wurde von Lehrmittel Dieter Luksch, München, zur Verfügung gestellt. Sie orientiert sich an der Präsentation des echten „Ötzi“ im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Sparkasse Tauberfranken, Würth Industrie Service, Rauch Möbelwerke GmbH, Stadtwerk Tauberfranken, Roto Dach- und Solartechnologie GmbH und dem Kur- und Tourismusverein Bad Mergentheim.

Maike Trentin-Meyer

Eintrittspreise "Ötzi":
Erwachsene 6,50 Euro
Ermäßigungsberechtigte 5,00 Euro
Gruppen (ab 20 Personen) 5,50 Euro p. P:
Kinder/Jugendliche 2,50 Euro
 

BEGLEITPROGRAMM

VORTRAG
"Jungsteinzeit im Taubertal“
Michael Schäfer M. A., Archäologe
Mi, 21. April, 19.30 Uhr

VERANSTALTUNGEN
Die besondere Führung mit dem Ausstellungsmacher Dieter Luksch

Sa, 8. Mai, 14.30 Uhr

FÜR JUGENDLICHE
"Schüler führen Schüler" (14-18 Jahre)
Ausführung: Marie-Sophie Schlehlein, Lena Stodal, Luisa Quenzer (KSM)
Fester Termin:
Fr, 28. Mai, 14.00 Uhr
und für Klassen nach Vereinbarung an folgenden Terminen:
15.-21. April:          Jeden Donnerstag und Freitag Nachmittag ab 14 Uhr
Mi, 14. April:          8-9 Uhr und 9.30-10.30 Uhr
Do, 15. April:          10-11 Uhr und 10.30-12.30 Uhr
Fr, 16. April:           8-9 Uhr und 9.30-10.30 Uhr
Fr, 30. April:           11.30-12.30 Uhr
Mi, 12. Mai:            8-9 Uhr und 9.30-10.30 Uhr
Do, 13. Mai:           8-9 Uhr

FÜR KINDER
Kindertag in der Sonderausstellung

Kostenloser Eintritt für Kinder von 0 bis 17 Jahren
Sa, 17. April, 10.30-17.00 Uhr 

Workshop „Ötzi aus dem Eis“ für Kinder (4-8 Jahre)
Ausführung: Renate Kunze, Edeltraud Schwank, Christel Nowak, Ute Jaeger 

Die Kinder erhalten lebhafte Eindrücke von der Tierwelt der Steinzeit und deren Domestizierung. Sie erfahren, wie die Menschen damals lebten, wie sie jagten, was sie aßen, wie sie sich kleideten, wie kreativ sie waren. Die Behausung des Menschen und die Bedeutung des Feuers, die Kunst, die Jagd, die Bestattung werden in der Ausstellung dargestellt. Der regionale Bezug wird anhand des Hockergrabs von Althausen hergestellt.

Dauer: ca. 1,5 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind
Feste Termine:
Di, 6.
April, 14.00 Uhr (Renate Kunze)
Mi, 26. Mai, 14.00 Uhr (Renate Kunze)
und nach Vereinbarung

Workshop „Abenteuerreise durch die Steinzeit“ für Kinder (6-10 Jahre)
Ausführung: Anita Triscoiu, Maike Maaß, Luisa Walter (Seminarkursschülerinnen der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim)

Dieser Mann ist weltberühmt, vielleicht kennst Du ihn sogar? Sein Name ist „Ötzi“ oder besser „Der Mann aus dem Eis“. Bei uns darfst Du eine Abenteuerreise durch die Steinzeit machen: Kunst in der Steinzeit erforschen, Tierspuren lesen, Schmuck herstellen und vieles mehr!

Dauer: ca. 1,5 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind
Fester Termin:
Mi, 7. April, 14.00 Uhr
und für Klassen nach Vereinbarung an jedem Freitag Nachmittag ab 14.00 Uhr

Workshop „Echt cool! Mit Ötzi durch die Steinzeit“ für Kinder (7-12 Jahre)
Ausführung: Edeltraud Schwank

Bei einem spannenden Gang durch die Jungsteinzeit lernen die Kinder viel über den Alltag und die Jagd unserer Vorfahren in der Jungsteinzeit kennen. Sie erkunden selbst, wie schwierig es war, mit dem Feuerbohrer Feuer zu entfachen und mit Speeren oder Pfeil und Bogen Wild zu jagen.

Dauer: ca. 1,5 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind
Fester Termin:
Do, 8. April, 14.00 Uhr

Workshop „Malen + Gestalten: Mode für den Gletschermann“ für Kinder (8-12 Jahre)
Ausführung: Roswitha Smid

Wie sieht der Ötzi wohl mit einem neuen Hut aus? Wie wirkt er in Jeans und T-Shirt? Die Kinder probieren es aus und kleiden den Gletschermann völlig neu ein. In diesem Workshop entstehen lustige und kreative Kunstwerke mit dem Ötzi als „Supermodel“.

Dauer: ca. 1,5-2 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind
Feste Termine:
Mi, 14. April, 14.30 Uhr
Mi, 28.
April, 14.30 Uhr


Workshop „Töpfern - Vorratshaltung wie bei Ötzis Mutter“ für Kinder (7-12 Jahre)
Ausführung: Edeltraud Schwank

Die Kinder lernen, wie das tägliche Leben in der Jungsteinzeit war, als die Menschen sesshaft wurden. Anschließend töpfern sie in unserer Werkstatt ein Vorratsgefäß nach dem Vorbild der Bandkeramik, wie vor über 5.000 Jahren Ötzi es schon kannte.

Dauer: ca. 2 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind, zzgl. 3,- Euro Materialkosten
Max. 20 Kinder möglich
Fester Termin:
Di, 1. Juni, 14.00 Uhr

Leseraupen Spezial “Mit der Leseraupe in die Steinzeit” (ab 6 Jahre)
Do, 20. Mai, 15.00 Uhr (Eintritt frei)
Bibliothekarin Denise Amann (In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Bad Mgh)
Anmeldung in der Stadtbücherei: Tel. 07931/57-4200  

FÜHRUNGEN
Michael Schäfer M. A. (Archäologe)
So, 28. März, 14.30 Uhr
Mo, 5. April, 14.30 Uhr (Ostermontag)
So, 2. Mai, 14.30 Uhr
So, 16. Mai, 14.30 Uhr
So, 23. Mai, 14.30 Uhr (Pfingstsonntag)
So, 6. Juni, 14.30 Uhr
So, 27. Juni, 14.30 Uhr
So, 18. Juli, 14.30 Uhr
So, 8. August, 14.30 Uhr
So, 22 August, 14.30 Uhr
So, 5. September, 14.30 Uhr
Sa, 18. September, 14.30 Uhr

Programme für Kinder und Führungen für Erwachsene auch nach Vereinbarung unter Tel 07931/52212 zu buchen 

 

Bernhard Karlowitz
Die Arbeiterserie im Deutschordensmuseum

Von 1. Juli bis 11. Oktober 2010 „stolpert“ der Besucher im Deutschordensmuseum über zwei mehrteilige Gemälde des Künstlers Bernhard Karlowitz, entstanden in Kooperation mit dem Grafiker Ken Lanig. Das Museum hat die Künstler zu dem außergewöhnlichen Projekt eingeladen.

Bernhard Karlowitz gilt als Künstler mit ungewöhnlichen Herangehensweisen zwischen informeller und figurativer Malerei. Seine Arbeit wurde unlängst für die Sammlung des Landes Baden-Württemberg ausgewählt.  
Die Bilder Das Portrait des Zeichenmachers und Keep Off The Tracks/Arbeiterbild entstanden 2009/2010. Koautor und selbst Thema der Serie ist Grafik Designer Andreas Ken Lanig.
Die zwei Arbeiten thematisieren die Landschafts- und Portraitmalerei im Spannungsfeld von klassischer Tradition und kontemporärer Malerei.
Beide Arbeiten sind im Fragment System erarbeitet, das zu Bernhard Karlowitz´ Markenzeichen geworden ist. Jedes Fragment thematisiert einen Zeit- oder Sinnabschnitt. Der Künstler fokussiert und wertet so Inhalte: Er greift alte und neue Symbole auf, die in ungewöhnlichen Anschnitten fokussiert sind.

Das Portrait des Zeichenmachers
Das Schild verweist auf den Beruf des Grafik Designers. In dieser Hommage an Caspar David Friedrich sucht der moderne Mensch nicht mehr nach göttlichem Glanz in der Natur, sondern schöpferische Kraft für Arbeit und bewusste Lebensplanung. Er strebt nach Erfüllung im Bewusstsein seiner eigenen schöpferischen Identität.

Keep Off The Tracks/Arbeiterbild
An einem Ort von Transit und Transport befindet sich das virtuelle Büro des Arbeiters. Auf dem Bahnhofsgelände arbeitet er in seinem Notebook. Wartende im Hintergrund kommen und gehen. Arbeit ist nicht physisch, ihr Resultat nicht sicht- oder greifbar. Es bleibt ideell. Auf seine Anstrengung verweist nur der Zoom auf sein Portrait.

Über Bernhard Karlowitz
Mit Bernhard Karlowitz´ Momentaufnahmen besteht die Malerei als die große Konstante in einer Welt des Wandels. Seine Arbeit widersetzt sich den konventionellen Sehgewohnheiten von Malerei und bietet dem Betrachter eine neue, lesbare Bildsprache an.
Bernhard Karlowitz schließt 2001 sein Studium der Freien Bildenden Kunst in der Klasse Neue Malerei bei Prof. Lobeck an der Kunsthochschule Kassel mit Auszeichnung ab und ist freischaffend tätig. Der Künstler entwickelt eine eigenständige, figurative Malerei, in der sich eine bewegte Flächigkeit über subtile Farbvaleurs gestaltet. Seine vielschichtige Farbigkeit ist häufig über Lasuren erreicht und verzichtet nahezu auf graphische oder lineare Elemente, hohe Kontraste oder den Einsatz von Schwarz.
Besondere Beachtung wird dem interaktiven Ausstellungsprojekt Malerei in um von nach mit Heilbronn zuteil. Seither kooperiert Karlowitz mit den bedeutendsten Einrichtungen im Süddeutschen Raum und erhält bundesweit Aufträge.
In dem Projekt Gäste in Stuttgart kooperiert der Künstler mit renommierten Institutionen der Landeshauptstadt, unter anderem der Staatsgalerie Stuttgart und dem Lindenmuseum, Museum für Völkerkunde, und portraitiert Persönlichkeiten aus aller Welt. Unter Anderen die chinesische Musiklegende Xu Jiangde oder den New Yorker Saxophonisten Daniel Schnyder.

2009 würdigt das Land Baden-Württemberg das künstlerische Schaffen Bernhard Karlowitz´ mit dem Ankauf
von It´s a quarter to three. 2010 wird Karlowitz mit der Arbeiterserie in das Deutschordensmuseum Bad Mergentheim eingeladen.
www.bernhardkarlowitz.de

Künstlergespräch
Am
12. September 2010 (Tag des offenen Denkmals) um 14.30 Uhr

Museumsdirektorin Maike Trentin-Meyer
spricht 
mit Bernhard Karlowitz und Andreas Ken Lanig.
AuchVerkehrsdirektor Kersten Hahn vom 
Kulturamt Bad Mergentheim wird anwesend sein
Anmeldung unter Tel 07931/52212 erforderlich.
  

 
Das Fragment aus Keep Off The Tracks/Arbeiterbild zeigt ein Portrait von Andreas Lanig bei der Arbeit als Grafiker
(Foto: Christoph Kreutzer)
 


Andreas Ken Lanig (links) und Bernhard Karlowitz (rechts) bei der Malsitzung für Keep Off The Tracks/Arbeiterbild in Bad Mergentheim
(Foto: Christoph Kreutzer)

 

  Vorschau: 
Sonderausstellungen im Jahr 2010/2011

"Landleben gestern – 
Die Bildberichterstatterin 
Erika Groth-Schmachtenberger"
Sonderausstellung
29. Oktober 2010 bis 13. März 2011
Immer mit der Kamera unterwegs - so muss man sich die lebhafte Fotografin Erika Groth-Schmachtenberger (1906-1992) vorstellen, wenn man ihr in Bayern, Österreich oder gar in Spanien oder Bosnien begegnete. Als Bildberichterstatterin galt ihr Interesse den Menschen in ihrer sozialen Rolle vorwiegend im ländlichen Raum. Arbeit auf dem Feld und im Haus, Bräuche, Handwerk und Gewerbe, aber auch ländliche Architektur und kleinstädtische Orte hielt sie fotografisch fest. Viele ihrer Motive fand sie in Franken. Von ihrer Heimat Ochsenfurt aus durchstreifte sie die Orte am Main, in Franken und Hohenlohe. Der Verkauf ihrer Bilder an auflagenstarke Illustrierte war ihr seit den 1930er Jahren gewiss. Später fanden ihre Aufnahmen Eingang in zahlreiche landeskundliche Publikationen. Das Museum zeigt eine Auswahl aus dem 360.000 Aufnahmen umfassenden Bildarchiv, das die Fotografin hinterließ.
Eine Ausstellung der Bezirke Oberbayern und Unterfranken, ergänzt durch das Deutschordensmuseum.
 

"Faszination Kosmos"
Sonderausstellung
7.
April - 18. September 2011
In Kooperation mit Prof. Hanns Ruder, Tübingen
Sterne, Planeten, die dreidimensionale Darstellung des Mars und der Sonne, Geburt und Sterben von Sternen und Galaxien, Planetennebel - von allen diesen Phänomenen im Kosmos gibt es atemberaubende Bilder. Sie entstanden im Rahmen der Weltraumforschung durch das Hubble Weltraumteleskop und zahlreiche Forschungsmissionen. z. B. auf dem panoramaartigen Bild der Milchstraße kann man 100 Milliarden Sonnen, riesige Gas- und Molekülwolken, Dunkelwolken etc. erkennen. Diese Bilder berichten von einer anderen Welt, in der die Erde nur ein winziger Bestandteil ist. Eine Reise durch Raum und Zeit. In der Ausstellung werden die Bilder, die spektakulären Forschungsergebnisse und die Phänomene, die sie darstellen allgemeinverständlich erklärt. An Workstations kann man sich in die Bilder hineinzoomen, Filme aus dem Kosmos, die bei Forschungsmissionen aufgenommen wurden, können angeschaut werden.
Spielen die Phantasien der heutigen Menschen in den Utopien der Science Fiction schon lange im Kosmos, wenn sie sich in die Welten von Star Wars versetzen, so kann man sich hier wirklich mit dem Kosmos und seinen Erscheinungen auseinandersetzen.
Die Faszination, die der Kosmos ausstrahlt, soll Kindern und Erwachsenen vermittelt werden, Interesse für die Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Themen soll geweckt werden.
 

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Rückblick: 
Sonderausstellungen seit 1996

 
"Zwischen Heimat und Exil - 
der Künstler Hermann Fechenbach 1897-1986"
19. April - 15. Juni 1997

"Große Deutsche aus dem Osten"
21. August - 2. November 1997

"Danzig - früher und heute"
Fotoausstellung
22. September - 12. Oktober 1997

"Backe, backe Kuchen..."
Puppenküchen aus der Sammlung Lückert
6. Dezember 1997 - 1. Februar 1998

"Polen, Deutsche und Kaschuben.
Alltag, Brauchtum und Volkskultur auf dem Gut Hochpaleschken
in Westpreußen um 1900"
20. Februar - 19. April 1998

"Hexenverfolgung in Franken"
8. August - 4. Oktober 1998

"Halbe Puppe - Ganze Show.
Teepuppen"
12. Dezember 1998 - 28. März 1999

"Vergessene Kultur.
Kirchen in Nord-Ostpreußen"
10. April - 6. Juni 1999

"Zauber der Tauber.
Ansichten aus einem romantischen Tal"
22. Juli - 3. Oktober 1999

"Bäume leuchtend, Bäume blendend..."
Historischer Christbaumschmuck"
6. November 1999 - 30. Januar 2000

"Kaufläden.
Warenwelt im Kinderspiel"
30. März - 2. Juli 2000

"Arik Brauer.
Der phantastische Realist aus Wien"
23. Juli - 11. Oktober 2000

"Barbie World.
Vom deutschen Fräuleinwunder zum Kultobjekt in aller Welt"
23. November 2000 - 4. März 2001

"Technik - Faszination - Spiel.
Historische Eisenbahnen"
30. März - 24. Juni 2001

"Faust multimedial.
Sammlung Lütze VI.
Faust in Grafik, Musik, Film und Theater"
19. Juli - 10. Oktober 2001

"Das Marienbild auf Siegeln im Wandel der Zeiten.
Von 1200 bis 1800"
20. Mai - 9. September 2001

"Spuren der Macht.
Die Verwandlung des Menschen durch das Amt.
Eine Langzeitstudie"
Fotos der Gesellschaftsfotografin Herlinde Koelbl
9. November 2001 - 24. Februar 2002

"Spiel und Zeug der 50er Jahre"

22. März - 30. Juni 2002

"Alfred Hrdlicka. Kunst aus der Sammlung Würth"
20. Juli - 27. Oktober 2002

"Historische Puppenküchen aus der Sammlung Ott"
27. November 2002 - 16. März 2003

"Das Plakat! Die Kunst der Straße 1889-1914"
9. April - 6. Juli 2003

"Der Fürsten Jagdlust. Johann Elias Ridinger (1698-1767)"
23. Juli - 26. Oktober 2003

"Orgelpfeifen und Gitarrensaiten.
Familie Ehrlich, Orgel- und Instrumentenmacher"

15. Oktober - 7. Dezember 2003

"Wohnräume - Wohnträume.
Puppenstuben aus der Sammlung Ott"

12. November 2003 - 14. März 2004

"Fioritura - Majoliken aus Renaissance und Barock
Eine Berliner Sammlung"

2. April - 5. September 2004

Tierfotos von dem Naturfotografen Fritz Pölking
23. September 2004 - 13. Februar 2005

"Spielgefährten: Römer, Ritter, Indianer.
Die Welt der Elastolin-Figuren"
17. März - 11. September 2005

"Irre Real"
Künstlerische Kostproben aus dem Projekt "LernStadtMuseum"

13. Juli - 11. September 2005

"Klassische Moderne.
Malerei und Graphik der 20er und 30er Jahre 
aus der Sammlung Brabant"

9. Oktober 2005 - 19. Februar 2006

Studioausstellung zu Eduard Mörike:
"Mozart auf der Reise nach Prag" anlässlich des 250. Geburtstags 
von W. A. Mozart
7. März - 30. April 2006

"Lust am Malen. Malerei der Jungen Wilden der 80er und 90er Jahre
aus der Sammlung Würth"

31. März - 17. September 2006

"In Szene gesetzt. Kunst und Repräsentation"
Arbeiten aus dem Projekt LernStadtMuseum

23. Juni - 20. August 2006

Studioausstellung
"Schreiben für die Jugend.
O. F. H. Schönhuth - Volksschriftsteller und Geschichtsschreiber"
12. Oktober 2006 - 7. Januar 2007

Adventsausstellung
Glasperlenbäume, Weihnachtsschmuck und Volkskrippen
9. Dezember - 17. Dezember 2006

"Vom Luxusobjekt zur Spielgefährtin
Puppen vom Biedermeier bis heute"

21. Oktober 2006 - 11. März 2007

"Zurück zur Natur!
Von der idealen zur zivilisierten Landschaft.
Landschaftsgraphik vom 16. bis zum 21. Jahrhundert

31. März - 16. September 2007

"Die vielen Gesichter des Eduard Mörike.
Illustrationen und Phantasien zu Mörikes Werk und Leben
von Michael Blümel"
3. Mai - 30. Juni 2007

"Abgestaubt! Attraktionen aus dem Depot"
17. Oktober 2007 - 24. Februar 2008

"Tiere der Eiszeit"
13. März - 14. September 2008

Studioausstellung
Zucker, Fettsucht, Gallenstein - heilt allein Bad Mergentheim.
Kurgäste von Eduard Mörike bis Gustav Knuth
27. Juni - 28. September 2008

"Religiöse Volkskunst aus Peru: Krippen - Altäre - Keramik.
Sammlung Carmen Würth"

18. Oktober 2008  - 1. März 2009

"Die Duckomenta"
28. März - 13. September 2009
In Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Mergentheim

"Kunst in der DDR. Malerei und Skulptur aus der Nationalgalerie Berlin"
9. Oktober 2009 - 28. Februar 2010

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