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1991 fand ein Nürnberger Ehepaar am Tisenjoch in den Ötztaler Alpen auf
3210 m eine mumifizierte Leiche. Der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner
erkannte, dass es sich um einen prähistorischen Fund handelt. Der Mann aus
dem Eis – „Ötzi“ – war eine archäologische Sensation und wurde
schnell berühmt. Das Außergewöhnliche an dem Fund ist, dass der Mann aus
dem Eis mit einer umfangreichen Ausstattung an Kleidung und Ausrüstung
entdeckt wurde. Diese Funde wurden in Folge sorgfältig dokumentiert und
ausgewertet. Die jungsteinzeitlichen Objekte ermöglichen einen tiefen Blick
in die Bronzezeit vor 5000 Jahren, als Ötzi lebte.
Ötzi war reich mit Waffen
ausgestattet: er führte ein Beil mit Kupferklinge (das weltweit einzige
vollständig erhaltene), einen Dolch mit Feuersteinklinge sowie einen Bogen
mit Köcher mit sich. Zu seiner Kleidung gehörte z. B. eine Mütze aus Bärenfell,
ein Ziegenfellmantel und Schuhe aus Fell und Grasgeflecht. Was hat es mit
dem Birkenrindengefäß auf sich, wie baute er seine Rückentrage – diese
Fragen werden in der Ausstellung beantwortet.
Es wurde viel darüber gerätselt,
was Ötzi im Hochgebirge zu suchen hatte. War er dort mit seiner Schafherde,
oder suchte er den exponierten Platz als Schamane? Getötet wurde er von
einem Pfeil in den Rücken – die Pfeilspitze steckt im Körper, in der
Hand hielt er noch den Dolch, mit dem er sich im Nahkampf verteidigt hatte.
Die vielen Details des Fundes
und der Fundsituation ermöglichen Schlüsse auf das Leben in der
Kupferzeit, z. B. wurden 18 verschiedene Holzarten und vier verschiedene
Tierhäute zur Herstellung der Waffen und Bekleidung verwendet.
In der Sonderausstellung im
Deutschordensmuseum Bad Mergentheim sind aufwendig hergestellte
Reproduktionen von Ötzi und dem, was er bei sich hatte, zu sehen. Ötzi
wird in einer „Eismannbox“ gezeigt. Außerdem wurde nachempfunden, wie
Ötzi wohl zu Lebzeiten ausgesehen haben mag, seine damalige Kleidung und
Ausrüstung sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen rekonstruiert worden.
In der Kupferzeit (späte
Jungsteinzeit) lebten die Menschen nicht mehr nur von der Jagd und vom
Sammeln, sondern betrieben bereits Ackerbau und Viehzucht. Der Jäger der
Jungsteinzeit jagte Steinböcke, Rothirsche, Gämsen und Bären.
In dieser Epoche gingen die
Menschen erstmals dazu über, Tiere zu zähmen und selbst zu züchten und zu
halten. Als Haustiere hielt man Schafe, Ziegen, Schweine, Rinder und Hunde.
In der Ausstellung sieht man sowohl Waffen als auch Tiere, die der Jagd
zuzuordnen sind. Auch die Welt des Ackerbaus und der Viehzucht wird
dargestellt.
Die Ausstellung wird durch
Exponate aus der Region des Ausstellungsortes, Bad Mergentheim im Taubertal
(Nordosten von Baden-Württemberg), ergänzt. Hier wurden in den letzten 100
Jahren viele Funde aus der Jungsteinzeit und darauffolgenden Epochen
gemacht. Als besondere Attraktion wird in mühevoller Kleinarbeit ein 1939
entdecktes Hockergrab, in dem vier Menschen bestattet sind, wieder
aufgebaut. Dies geschieht in enger Anlehnung an die Fundsituation bei der
Ausgrabung. Das „Hockergrab von Althausen“ wurde seinerzeit als
„einzigartig in ganz Deutschland, wahrscheinlich in ganz Europa“
eingeschätzt und zählt zu den berühmten Objekten des
Deutschordensmuseums. In der Ausstellung wird es erstmals seit langer Zeit
wieder präsentiert.
Die Ausstellung wurde von
Lehrmittel Dieter Luksch, München, zur Verfügung gestellt. Sie orientiert
sich an der Präsentation des echten „Ötzi“ im Südtiroler Archäologiemuseum
in Bozen.
Die
Ausstellung wird unterstützt von der Sparkasse Tauberfranken, Würth
Industrie Service, Rauch Möbelwerke GmbH, Stadtwerk Tauberfranken, Roto
Dach- und Solartechnologie GmbH und dem Kur- und Tourismusverein Bad
Mergentheim.
Maike
Trentin-Meyer
Eintrittspreise
"Ötzi":
Erwachsene 6,50 Euro
Ermäßigungsberechtigte 5,00 Euro
Gruppen (ab 20 Personen) 5,50 Euro p. P:
Kinder/Jugendliche 2,50 Euro
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BEGLEITPROGRAMM
VORTRAG
"Jungsteinzeit im Taubertal“
Michael Schäfer M. A., Archäologe
Mi, 21. April, 19.30 Uhr
VERANSTALTUNGEN
Die besondere Führung mit dem Ausstellungsmacher Dieter Luksch
Sa, 8. Mai, 14.30 Uhr
FÜR JUGENDLICHE
"Schüler führen Schüler"
(14-18 Jahre)
Ausführung: Marie-Sophie Schlehlein, Lena Stodal, Luisa Quenzer
(KSM)
Fester Termin:
Fr, 28. Mai, 14.00 Uhr
und für Klassen nach Vereinbarung an folgenden Terminen:
15.-21. April:
Jeden Donnerstag und Freitag Nachmittag ab 14 Uhr
Mi, 14. April:
8-9 Uhr und 9.30-10.30 Uhr
Do, 15. April:
10-11 Uhr und 10.30-12.30 Uhr
Fr, 16. April:
8-9 Uhr und 9.30-10.30 Uhr
Fr, 30. April:
11.30-12.30 Uhr
Mi, 12. Mai:
8-9 Uhr und 9.30-10.30 Uhr
Do, 13. Mai:
8-9 Uhr
FÜR KINDER
Kindertag in der Sonderausstellung
Kostenloser Eintritt für Kinder von 0 bis 17 Jahren
Sa, 17. April, 10.30-17.00 Uhr
Workshop „Ötzi aus dem Eis“ für Kinder (4-8
Jahre)
Ausführung: Renate Kunze, Edeltraud Schwank, Christel Nowak, Ute Jaeger
Die Kinder erhalten lebhafte Eindrücke von der Tierwelt der
Steinzeit und deren Domestizierung. Sie erfahren, wie die Menschen damals
lebten, wie sie jagten, was sie aßen, wie sie sich kleideten, wie kreativ
sie waren. Die Behausung des Menschen und die Bedeutung des Feuers, die
Kunst, die Jagd, die Bestattung werden in der Ausstellung dargestellt. Der
regionale Bezug wird anhand des Hockergrabs von Althausen hergestellt.
Dauer: ca. 1,5 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind
Feste Termine:
Di, 6. April, 14.00 Uhr (Renate
Kunze)
Mi, 26. Mai, 14.00 Uhr (Renate Kunze)
und nach Vereinbarung
Workshop „Abenteuerreise durch die Steinzeit“
für Kinder (6-10 Jahre)
Ausführung: Anita Triscoiu, Maike Maaß, Luisa Walter (Seminarkursschülerinnen
der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim)
Dieser Mann ist weltberühmt, vielleicht kennst Du ihn sogar? Sein Name ist
„Ötzi“ oder besser „Der Mann aus dem Eis“. Bei uns darfst Du eine
Abenteuerreise durch die Steinzeit machen: Kunst in der Steinzeit
erforschen, Tierspuren lesen, Schmuck herstellen und vieles mehr!
Dauer: ca. 1,5 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind
Fester Termin:
Mi, 7. April, 14.00 Uhr
und für Klassen nach Vereinbarung an jedem Freitag Nachmittag ab 14.00 Uhr
Workshop
„Echt cool! Mit Ötzi durch die Steinzeit“ für Kinder (7-12
Jahre)
Ausführung: Edeltraud Schwank
Bei einem
spannenden Gang durch die Jungsteinzeit lernen die Kinder viel über den
Alltag und die Jagd unserer Vorfahren in der Jungsteinzeit kennen. Sie
erkunden selbst, wie schwierig es war, mit dem Feuerbohrer Feuer zu
entfachen und mit Speeren oder Pfeil und Bogen Wild zu jagen.
Dauer: ca. 1,5 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind
Fester Termin:
Do, 8. April, 14.00 Uhr
Workshop
„Malen + Gestalten: Mode für den Gletschermann“ für Kinder (8-12
Jahre)
Ausführung:
Roswitha Smid
Wie sieht der Ötzi wohl mit
einem neuen Hut aus? Wie wirkt er in Jeans und T-Shirt? Die Kinder probieren
es aus und kleiden den Gletschermann völlig neu ein. In diesem Workshop
entstehen lustige und kreative Kunstwerke mit dem Ötzi als
„Supermodel“.
Dauer:
ca. 1,5-2 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro
pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind
Feste Termine:
Mi,
14. April, 14.30 Uhr
Mi, 28. April,
14.30 Uhr
Workshop „Töpfern - Vorratshaltung wie bei Ötzis
Mutter“ für Kinder (7-12 Jahre)
Ausführung: Edeltraud Schwank
Die Kinder lernen, wie das tägliche Leben in der
Jungsteinzeit war, als die Menschen sesshaft wurden. Anschließend töpfern
sie in unserer Werkstatt ein Vorratsgefäß nach dem Vorbild der
Bandkeramik, wie vor über 5.000 Jahren Ötzi es schon kannte.
Dauer: ca. 2 h
Kosten: bis 10 Kinder 35,- Euro pauschal, ab 10 Kinder 3,50 Euro pro Kind,
zzgl. 3,- Euro Materialkosten
Max. 20 Kinder möglich
Fester Termin:
Di, 1. Juni, 14.00 Uhr
Leseraupen Spezial “Mit der Leseraupe in die Steinzeit” (ab 6 Jahre)
Do, 20. Mai, 15.00 Uhr (Eintritt frei)
Bibliothekarin Denise Amann (In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Bad
Mgh)
Anmeldung in der Stadtbücherei:
Tel. 07931/57-4200
FÜHRUNGEN
Michael Schäfer M. A. (Archäologe)
So, 28. März, 14.30 Uhr
Mo, 5. April, 14.30 Uhr (Ostermontag)
So, 2. Mai, 14.30 Uhr
So, 16. Mai, 14.30 Uhr
So, 23. Mai, 14.30 Uhr (Pfingstsonntag)
So, 6. Juni, 14.30 Uhr
So, 27. Juni, 14.30 Uhr
So, 18. Juli, 14.30 Uhr
So, 8. August, 14.30 Uhr
So, 22 August, 14.30 Uhr
So, 5. September, 14.30 Uhr
Sa, 18. September, 14.30 Uhr
Programme für Kinder und Führungen für Erwachsene
auch nach Vereinbarung unter Tel 07931/52212 zu buchen
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Bernhard
Karlowitz
Die Arbeiterserie im Deutschordensmuseum
Von 1. Juli bis 11. Oktober 2010 „stolpert“ der
Besucher im Deutschordensmuseum über zwei mehrteilige Gemälde des
Künstlers Bernhard Karlowitz, entstanden in Kooperation mit dem
Grafiker Ken Lanig. Das Museum hat die Künstler zu dem außergewöhnlichen
Projekt eingeladen.
Bernhard Karlowitz gilt
als Künstler mit ungewöhnlichen Herangehensweisen zwischen
informeller und figurativer Malerei. Seine Arbeit wurde unlängst
für die Sammlung des Landes Baden-Württemberg ausgewählt.
Die
Bilder Das Portrait des Zeichenmachers und Keep Off The
Tracks/Arbeiterbild entstanden 2009/2010. Koautor und selbst
Thema der Serie ist Grafik Designer Andreas Ken Lanig.
Die zwei Arbeiten
thematisieren die Landschafts- und Portraitmalerei im Spannungsfeld
von klassischer Tradition und kontemporärer Malerei.
Beide Arbeiten sind im
Fragment
System erarbeitet, das zu Bernhard Karlowitz´ Markenzeichen
geworden ist. Jedes Fragment thematisiert einen Zeit- oder
Sinnabschnitt. Der Künstler fokussiert und wertet so Inhalte: Er greift alte und neue
Symbole auf, die in ungewöhnlichen Anschnitten fokussiert sind.
Das Portrait
des Zeichenmachers
Das Schild verweist auf
den Beruf des Grafik Designers. In dieser Hommage an Caspar David
Friedrich sucht der moderne Mensch nicht mehr nach göttlichem Glanz
in der Natur, sondern schöpferische Kraft für Arbeit und bewusste
Lebensplanung. Er strebt nach Erfüllung im Bewusstsein seiner
eigenen schöpferischen Identität.
Keep Off The
Tracks/Arbeiterbild
An einem Ort von Transit
und Transport befindet sich das virtuelle Büro des
Arbeiters. Auf dem Bahnhofsgelände arbeitet er in seinem Notebook.
Wartende im Hintergrund kommen und gehen. Arbeit ist nicht physisch,
ihr Resultat nicht sicht- oder greifbar. Es bleibt ideell. Auf seine
Anstrengung verweist nur der Zoom auf sein Portrait.
Über
Bernhard Karlowitz
Mit
Bernhard Karlowitz´ Momentaufnahmen besteht die Malerei als die große
Konstante in einer Welt des Wandels. Seine Arbeit widersetzt sich den
konventionellen Sehgewohnheiten von Malerei und bietet dem
Betrachter eine neue, lesbare Bildsprache an.
Bernhard Karlowitz schließt 2001 sein Studium der
Freien Bildenden Kunst in der Klasse Neue Malerei bei Prof. Lobeck
an der Kunsthochschule Kassel mit Auszeichnung ab und ist
freischaffend tätig. Der Künstler entwickelt eine eigenständige,
figurative Malerei, in der sich eine bewegte Flächigkeit über
subtile Farbvaleurs gestaltet. Seine vielschichtige Farbigkeit ist häufig
über Lasuren erreicht und verzichtet nahezu auf graphische oder
lineare Elemente, hohe Kontraste oder den Einsatz von Schwarz.
Besondere Beachtung wird dem interaktiven
Ausstellungsprojekt Malerei in
um von nach mit Heilbronn zuteil. Seither kooperiert
Karlowitz mit den bedeutendsten Einrichtungen im Süddeutschen Raum
und erhält bundesweit Aufträge.
In dem Projekt Gäste
in Stuttgart kooperiert der Künstler mit renommierten
Institutionen der Landeshauptstadt, unter anderem der Staatsgalerie
Stuttgart und dem Lindenmuseum,
Museum für Völkerkunde, und portraitiert Persönlichkeiten
aus aller Welt. Unter Anderen die chinesische Musiklegende Xu Jiangde oder den New Yorker Saxophonisten Daniel
Schnyder.
2009 würdigt
das Land Baden-Württemberg
das künstlerische Schaffen Bernhard Karlowitz´ mit dem Ankauf von It´s a quarter to three. 2010
wird Karlowitz mit der Arbeiterserie in das Deutschordensmuseum Bad
Mergentheim eingeladen.
www.bernhardkarlowitz.de
Künstlergespräch
Am 12.
September 2010 (Tag des offenen Denkmals) um 14.30 Uhr
Museumsdirektorin Maike Trentin-Meyer spricht
mit Bernhard Karlowitz und Andreas Ken Lanig.
AuchVerkehrsdirektor Kersten Hahn vom
Kulturamt Bad Mergentheim wird anwesend sein
Anmeldung unter Tel 07931/52212 erforderlich.
Das
Fragment aus Keep Off The Tracks/Arbeiterbild zeigt ein Portrait von
Andreas Lanig bei der Arbeit als Grafiker
(Foto: Christoph Kreutzer)
Andreas
Ken Lanig (links) und Bernhard Karlowitz (rechts) bei der Malsitzung
für Keep Off The Tracks/Arbeiterbild in Bad Mergentheim
(Foto:
Christoph Kreutzer)
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"Landleben
gestern –
Die Bildberichterstatterin
Erika Groth-Schmachtenberger"
Sonderausstellung
29. Oktober 2010 bis 13. März 2011
Immer mit der Kamera unterwegs - so muss man sich die lebhafte
Fotografin Erika Groth-Schmachtenberger (1906-1992) vorstellen, wenn man ihr
in Bayern, Österreich oder gar in Spanien oder Bosnien begegnete. Als
Bildberichterstatterin galt ihr Interesse den Menschen in ihrer sozialen
Rolle vorwiegend im ländlichen Raum. Arbeit auf dem Feld und im Haus, Bräuche,
Handwerk und Gewerbe, aber auch ländliche Architektur und kleinstädtische
Orte hielt sie fotografisch fest. Viele ihrer Motive fand sie in Franken.
Von ihrer Heimat Ochsenfurt aus durchstreifte sie die Orte am Main, in
Franken und Hohenlohe. Der Verkauf ihrer Bilder an auflagenstarke
Illustrierte war ihr seit den 1930er Jahren gewiss. Später fanden ihre
Aufnahmen Eingang in zahlreiche landeskundliche Publikationen. Das Museum
zeigt eine Auswahl aus dem 360.000 Aufnahmen umfassenden Bildarchiv, das die
Fotografin hinterließ.
Eine Ausstellung der Bezirke Oberbayern und Unterfranken, ergänzt durch das
Deutschordensmuseum.
"Faszination
Kosmos"
Sonderausstellung
7. April - 18. September 2011
In
Kooperation mit Prof. Hanns Ruder, Tübingen
Sterne, Planeten, die dreidimensionale Darstellung des Mars und der
Sonne, Geburt und Sterben von Sternen und Galaxien, Planetennebel - von
allen diesen Phänomenen im Kosmos gibt es atemberaubende Bilder. Sie
entstanden im Rahmen der Weltraumforschung durch das Hubble Weltraumteleskop
und zahlreiche Forschungsmissionen. z. B. auf dem panoramaartigen Bild der
Milchstraße kann man 100 Milliarden Sonnen, riesige Gas- und Molekülwolken,
Dunkelwolken etc. erkennen. Diese Bilder berichten von einer anderen Welt,
in der die Erde nur ein winziger Bestandteil ist. Eine Reise durch Raum und
Zeit. In der Ausstellung werden die Bilder, die spektakulären
Forschungsergebnisse und die Phänomene, die sie darstellen allgemeinverständlich
erklärt. An Workstations kann man sich in die Bilder hineinzoomen, Filme
aus dem Kosmos, die bei Forschungsmissionen aufgenommen wurden, können
angeschaut werden.
Spielen die Phantasien der heutigen Menschen in den Utopien der Science
Fiction schon lange im Kosmos, wenn sie sich in die Welten von Star Wars
versetzen, so kann man sich hier wirklich mit dem Kosmos und seinen
Erscheinungen auseinandersetzen.
Die Faszination, die der Kosmos ausstrahlt, soll Kindern und Erwachsenen
vermittelt werden, Interesse für die Beschäftigung mit
naturwissenschaftlichen Themen soll geweckt werden.
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"Zwischen Heimat und Exil -
der Künstler
Hermann Fechenbach 1897-1986"
19. April - 15. Juni 1997
"Große Deutsche aus dem Osten"
21. August - 2. November 1997
"Danzig - früher und heute"
Fotoausstellung
22. September - 12. Oktober 1997
"Backe, backe Kuchen..."
Puppenküchen aus der Sammlung
Lückert
6. Dezember 1997 - 1. Februar 1998
"Polen, Deutsche und Kaschuben.
Alltag, Brauchtum und
Volkskultur auf dem Gut Hochpaleschken
in Westpreußen um 1900"
20. Februar - 19. April 1998
"Hexenverfolgung in Franken"
8. August - 4. Oktober 1998
"Halbe Puppe - Ganze Show.
Teepuppen"
12. Dezember 1998 - 28. März 1999
"Vergessene Kultur.
Kirchen in Nord-Ostpreußen"
10. April - 6. Juni 1999
"Zauber der Tauber.
Ansichten aus einem romantischen Tal"
22. Juli - 3. Oktober 1999
"Bäume leuchtend, Bäume blendend..."
Historischer
Christbaumschmuck"
6. November 1999 - 30. Januar 2000
"Kaufläden.
Warenwelt im Kinderspiel"
30. März - 2. Juli 2000
"Arik Brauer.
Der phantastische Realist aus Wien"
23. Juli - 11. Oktober 2000
"Barbie World.
Vom deutschen Fräuleinwunder zum Kultobjekt in
aller Welt"
23. November 2000 - 4. März 2001
"Technik - Faszination - Spiel.
Historische Eisenbahnen"
30. März - 24. Juni 2001
"Faust multimedial.
Sammlung Lütze VI.
Faust in Grafik, Musik,
Film und Theater"
19. Juli - 10. Oktober 2001
"Das Marienbild auf Siegeln im Wandel der Zeiten.
Von 1200 bis
1800"
20. Mai - 9. September 2001
"Spuren der Macht.
Die Verwandlung des Menschen durch das Amt.
Eine Langzeitstudie"
Fotos der Gesellschaftsfotografin Herlinde Koelbl
9. November 2001 - 24. Februar 2002
"Spiel und Zeug der 50er Jahre"
22. März - 30. Juni 2002
"Alfred Hrdlicka. Kunst aus der Sammlung
Würth"
20. Juli - 27. Oktober 2002
"Historische Puppenküchen aus der Sammlung
Ott"
27. November 2002 - 16. März 2003
"Das Plakat! Die Kunst der Straße 1889-1914"
9. April - 6. Juli 2003
"Der Fürsten Jagdlust. Johann Elias Ridinger
(1698-1767)"
23. Juli - 26. Oktober 2003
"Orgelpfeifen und
Gitarrensaiten.
Familie Ehrlich, Orgel- und Instrumentenmacher"
15. Oktober - 7. Dezember 2003
"Wohnräume - Wohnträume.
Puppenstuben aus der Sammlung
Ott"
12. November 2003 - 14. März 2004
"Fioritura - Majoliken aus Renaissance und Barock
Eine Berliner Sammlung"
2. April - 5. September 2004
Tierfotos von dem Naturfotografen Fritz
Pölking
23. September 2004 - 13. Februar 2005
"Spielgefährten: Römer, Ritter, Indianer.
Die Welt der Elastolin-Figuren"
17. März - 11. September 2005
"Irre Real"
Künstlerische Kostproben aus dem Projekt "LernStadtMuseum"
13. Juli - 11. September 2005
"Klassische Moderne.
Malerei und Graphik der 20er und 30er Jahre
aus der Sammlung Brabant"
9. Oktober 2005 - 19. Februar 2006
Studioausstellung zu Eduard Mörike:
"Mozart auf der Reise nach Prag" anlässlich des 250. Geburtstags
von W. A. Mozart
7. März - 30. April 2006
"Lust am Malen. Malerei der Jungen Wilden der 80er und 90er Jahre
aus der Sammlung Würth"
31. März - 17. September 2006
"In Szene gesetzt. Kunst und Repräsentation"
Arbeiten aus dem Projekt LernStadtMuseum
23. Juni - 20. August 2006
Studioausstellung
"Schreiben für die Jugend.
O. F. H. Schönhuth - Volksschriftsteller und Geschichtsschreiber"
12. Oktober 2006 - 7. Januar 2007
Adventsausstellung
Glasperlenbäume,
Weihnachtsschmuck und Volkskrippen
9. Dezember - 17. Dezember 2006
"Vom Luxusobjekt zur Spielgefährtin
Puppen vom Biedermeier bis heute"
21. Oktober 2006 - 11. März 2007
"Zurück zur Natur!
Von der idealen zur zivilisierten
Landschaft.
Landschaftsgraphik vom 16. bis zum 21. Jahrhundert
31. März - 16. September 2007
"Die vielen Gesichter des Eduard Mörike.
Illustrationen und Phantasien zu Mörikes Werk und Leben
von Michael Blümel"
3. Mai - 30. Juni 2007
"Abgestaubt! Attraktionen aus dem Depot"
17. Oktober 2007 - 24. Februar 2008
"Tiere der Eiszeit"
13. März - 14. September 2008
Studioausstellung
Zucker, Fettsucht, Gallenstein -
heilt allein Bad Mergentheim.
Kurgäste von Eduard Mörike bis Gustav Knuth
27. Juni - 28. September 2008
"Religiöse Volkskunst aus
Peru:
Krippen - Altäre - Keramik.
Sammlung Carmen Würth"
18. Oktober 2008 - 1. März 2009
"Die
Duckomenta"
28. März - 13. September 2009
In Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Mergentheim
"Kunst in der DDR.
Malerei und Skulptur aus der Nationalgalerie Berlin"
9. Oktober 2009 - 28. Februar 2010
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