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FEBRUAR 2010
Literatur im Schloss:
Lesung Terézia Mora am 25. Februar um 19.30 Uhr 
Foto:
Susanne Schleyer
In
Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Moritz und Lux und
dem
Literaturkritiker und Journalisten Ulrich Rüdenauer
Terézia Mora erzählt in
ihrem neuen Buch „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ von der
schönen neuen Arbeitswelt in Zeiten der Wirtschaftskrise: Darius
Kopp ist in der IT-Branche tätig, angestellt bei einem
undurchschaubaren Unternehmen, das mit Drahtlosnetzwerken handelt.
Mora schildert eine Woche im Leben dieses Darius Kopp, in der die
Geschäfte immer schlechter, die Kommunikationsprozesse immer
schleppender und auch die privaten Lebens- und Liebesdinge immer
beschwerlicher laufen. Noch aber möchte er den Glauben daran, „in
der besten aller Welten zu leben“, nicht aufgeben. Kopp klammert
sich tapfer an seine Illusionen. Mora hat, so die Kritik, eine
„symptomatische Figur“ für das frühe 21. Jahrhundert
geschaffen – ihr Roman darf als „mentale Kartografie unserer
Zeit“ gelesen werden.
Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren.
Sie lebt seit 1990 in Berlin und gehört zu den renommiertesten Übersetzerinnen
aus dem Ungarischen – sie übersetzte beispielsweise Péter Esterházys
Jahrhundertwerk „Harmonia Caelestis“. 1999 sorgte sie mit ihrem
literarischen Debüt, dem Erzählungsband "Seltsame
Materie", für Furore. Für diese Erzählungen wurde sie mit
dem Open-Mike-Literaturpreis, dem Ingeborg-Bachmann-Preis (1999) und
dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2000) ausgezeichnet. 2004
erschien der Roman "Alle Tage", der von der Kritik hoch
gelobt wurde und für den sie unter anderem den Preis der Leipziger
Buchmesse erhielt.
Karten
erhalten Sie bei der Buchhandlung Moritz und Lux und
an der Museumskasse.
Vorverkauf: 7,- Euro/Abendkasse: 9,- Euro
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